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Aufregung um Torball-WM

12.09.2007 11:12:03

von Claudia Rendla

INNSBRUCK (BlindNews) Vier Sportler aus Kamerun, die letzte Woche an der Torball-WM in Innsbruck teilnahmen, haben Antrag auf Asyl in Österreich gestellt. Wie Tirol online berichtete, sind die drei sehenden Begleitpersonen der Torballer untergetaucht. Die blinden Sportlergaben an, bei ihrer Rückkehr ins Heimatland ihre Inhaftierung zu befürchten, wenn nicht alle sieben Teammitglieder gemeinsam zurückkehrten. WM-Sprecherin Barbara Hoffmann betonte, dass die Veranstalter nichts von diesen Plänen gewusst haben.

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Zu den Ergebnissen: Weltmeister bei den Herren wurde Deutschland, bei den Damen Italien. Die Ergebnisse im Detail können auf der Homepage www.torball-wm.at nachgelesen werden.

Torball wird auf einem Spielfeld ähnlich eines Fußballplatzes mit einem Klingelball gespielt. Eine Mannschaft besteht aus drei Spielern. Alle Spieler tragen eine lichtundurchlässige Brille, um den Teilnehmern mit und ohne Sehrest gleiche Chancen zu geben. Vladimir Vasic, Obmann des Blinden- und Sehbehindertensports Tirol und General Manager der WM: "Torball zählt zu den rasantesten Ballsportarten der Welt. Im Profibereich erreichen die Bälle eine Geschwindigkeit von bis zu 90 km/h. Die abwehrenden Spieler haben dann durchschnittlich 2 Sekunden Zeit, um zu verhindern, dass der Klingelball im Tor landet."

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