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Fahrerlos und den Himmel im Griff

12.01.2008 10:45:27

(bbsb) Nach einer Information von xylen für WinFuture.de will Der bekannte us-amerikanische Autohersteller General Motors (GM) bereits in zehn Jahren erste Autos verkaufen, die ohne einen menschlichen Fahrer auskommen. Im Jahr 2015 sollen die Tests beginnen, so dass im Jahr 2018 mit dem Verkauf begonnen werden kann.

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Laut einem Bericht der New York Times kündigte GM-Chef Rick Wagoner am Dienstag ein derartiges autonomes Fahrzeug auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas an. Dabei handelt es sich um den Sieger der Darpa Urban Challenge 2007, ein Wettbewerb, bei dem fahrerlose Fahrzeuge in einem Parcours ihr Können unter Beweis stellen müssen.

Kenner der Branche sind der Meinung, dass dieses Ziel zu ehrgeizig ist und GM vom Image eines schwerfälligen Industrie-Giganten ablenken will. Die Forschungen auf diesem Gebiet laufen jedoch auf Hochtouren. Ein Großteil der benötigten Technik wurde bereits entwickelt: Abstandsregel- und Spurwarnsysteme, ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) sowie die satellitengestützte Navigation.

Wie diese neue Technologie beim Käufer ankommen wird, kann man sich derzeit noch nicht vorstellen. Zwar würde ein fahrerloses Auto das Reisen wesentlich entspannter und vielleicht auch sicherer machen, doch sind wir bereit, in 10 Jahren die Kontrolle über unser Auto in die Hände von Computern zu legen?

"Wir schon", wird Christian Seuß, Landesgeschäftswführer des BBSB, sagen, wenn er das liest. Bereits um die Jahrtausendwende hatte er seine Vision vom Robomobil, das um das Jahr 2020 einen Quantensprung der Mobilität blinder und sehbehinderter Menschen bedeuten könnte. Christian Seuß träumt davon, dereinst vor die Türe zu gehen, auf seinem Handy das Programm "Carfinder" zu aktivieren und seinem Robomobil den Befehl zum vorfahren zu geben. Mit seinem Navi geht er zielsicher darauf los, der Bordcomputer erkennt ihn, öffnet die Tür und bittet ihn einzusteigen. Na ja, und dann fragt das System, wo es denn hingehen soll. Die voraussichtliche Ankunftszeit wird mit Unterstützung des intelligenten Leitsystems für den individuellen Personenverkehr ILIP ermittelt. Christian Seußgreift sich den Universalcommunicator, mit dem er telefonieren, Bücher hören und Fernsehen kann, mit AD und Haptiscreen, dem neuen plastischen Bildschirm. während er sanft und sicher durch den Stadtverkehr rollt, dank Navi immer voll im Bilde, wo er sich gerade befindet. In der Tiefgarage des Sozialministeriums steigt er auf ein einem Skateboard aus seinen Kinderjahren ähnelndes Gefährt um, das ihn durch lange flure mit sich selbst öffnenden und schließenden türen, bereits wartenden Aufzugkabinen und durch Sicherheitsschleusen völlig barrierefrei in den 4. Stock bringt, wo er der Sozialministerin klar macht, wie dramatisch die blindheitsbedingten Aufwendungen gestiegen sind, seit sich die gesetzlichen Krankenkassen beharrlich weigern, Robomobil und Universalcommunicator mit Haptiscreen in das Kapitel 07 des Hilfsmittelverzeichnisses aufzunemen. Seine ihm eigene Überzeugungskraft, in langen Dienstjahren beim BBSB noch gestärkt, wird den 2020 60-jährigen, der nach der letzten Rentenreform noch an die 15 Jahre zu arbeiten haben wird, nicht verlassen.

Auf dem Rückweg "blättert" er zur Entspannung im Jahrgang 2008 des Newsletters BBSB-Inform. Dort liest er schmunzelnd, was die damals für berichtenswert hielten:

Die US-Raumfahrtbehörde NASA bringt einen Bildband für Blinde über den Kosmos heraus. Das Werk mit dem Titel "Touch the Invisible Sky" (etwa: Berühre den unsichtbaren Himmel) solle blinden Lesern einen Zugang zu den Aufnahmen der Weltraumteleskope und erdgebundener Observatorien ermöglichen, teilte, so dpa, die NASA dieser Tage in Baltimore (US-Staat Maryland) mit.

Das Buch zeige Himmelsobjekte, wie sie im sichtbaren Licht und in vielen anderen Spektralbereichen erscheinen, die mit dem bloßen Auge nicht beobachtbar sind. Es nutze dabei eine Kombination aus Braille- Schrift, Symbolen und verschiedenen tastbaren Oberflächenstrukturen, um die Eigenschaften der abgebildeten Objekte erfahrbar zu machen. Traditionelle Schrift mache den Band auch sehenden Lesern zugänglich.

Ja, was heute die Sensation ist, kann im Jahre 2020 alltäglich oder schon Nostalgie sein.

Alle Rechte vorbehalten © BlindNews

Informationsquelle: Bayrischer Blinden- und Sehbehindertenbund

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