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Den Grauen Star mit Kleinstschnitten behandeln

30.08.2007 11:10:34

BOCHUM (ots) Als erste Klinik in Europa hat die Universitätsaugenklinik des Knappschaftskrankenhauses Bochum-Langendreer (Direktor: Prof. Dr. Burkhard Dick) ein neuartiges Gerät zur Behandlung des Grauen Stars (Trübung der Augenlinse, med. Katarakt) bekommen. Mit "Stellaris" ist die Katarakt-Operation mit Kleinstschnitten von maximal 1,8 mm behandelbar. Die erste Einsatzphase ist sehr gut angelaufen, alle bisher behandelten Patienten sind zufrieden und beurteilten die Operation als angenehm und unbelastend. Jedes Jahr werden im Knappschaftskrankenhaus rund 3000 Katarakt-Operationen durchgeführt, bei denen die getrübte Linse durch ein künstliches Linsenimplantat ersetzt wird. Patienten profitieren: Bessere OP-Ergebnisse Mit "Stellaris" sind Kleinstschnitte von 1,8 mm coaxial und biaxial möglich. Lag die Schnittgröße bei Staroperationen noch vor zehn Jahren bei etwa 6 Millimetern, so hat sie nun innerhalb kürzester Zeit eine Entwicklung über 3,5 und 2,8 mm bis hin zu dieser Kleinstinzision gemacht. Die Patienten profitieren davon durch verbesserte postoperative Ergebnisse. Kleinste Schnitte bedeuten eine schnelle Wundheilung, raschere Rehabilitation, geringere Hornhautverkrümmung und ein geringeres Risiko für das Eindringen von Bakterien. Operateure äußerten ihre Wünsche Das Gerät des Herstellers Bausch und Lomb, das erst kürzlich in den USA eingeführt wurde, findet in Bochum erstmals seine Anwendung außerhalb Amerikas. In seine Entwicklung sind viele Ideen und Erfahrungen aus Europa eingeflossen. 200 Operateure wurden befragt, welche Kriterien ihnen wichtig und wünschenswert sind. Der Einsatz des Geräts erfordert einige Voraussetzungen: Es sind spezielle Instrumente notwendig, es muss eine Linse verwendet werden, die durch den Kleinstschnitt hindurchpasst, ein hochsensibles Ultraschallgerät ist notwendig und der Druck im Auge muss auch während der Operation immer stabil gehalten werden. Dies ist über einen Vakuumlevel von 600 mmHg möglich, bisher lag er bei etwa 160 bis 260 mmHg. Bausch und Lomb bietet dazu eine Komplettlösung an. Darüber hinaus ist die Stellaris online mit der Herstellerfirma verlinkt, so dass eine mögliche Fehlerortung über das Internet erfolgen kann. Der Techniker kann im Bedarfsfall mit dem erforderlichen Ersatzteil anreisen und den Fehler sofort beheben. Für die Augenklinik bedeutet der Einsatz des Gerätes "Stellaris" eine weitere Verfeinerung ihrer ohnehin sehr gut ausgestatteten Medizintechnik.

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Informationsquelle: Augenklinik der Ruhr-Universität Bochum

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