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Austrittswelle: Mitglieder fühlen sich vom BSV-Ostbaden nicht mehr vertreten

04.06.2007 11:24:15

von Andreas Goerdes

BAD LIEBENZELL/PFORZHEIM (BlindNews) Im Mai 2007 wurde der Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenverband Ost Baden-Württemberg (BSVOBW) in seinem Amt bestätigt. Seit dem sind rund 20 Mitglieder, die mit der Verbandspolitik unzufrieden waren ausgetreten. Das weitere Mitglieder dem Verband den Rücken kehren, ist nach dem Prozess vor dem Pforzheimer Arbeitsgericht nicht auszuschließen.

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In der vergangenen Woche wurde mit einem Vergleich der Rechtsstreit zwischen der Leiterin der Bad Liebenzeller Blindeneinrichtung, dem Rudolf-Krämer-Haus (RKH) und dem BSVOBW vor dem Pforzheimer Arbeitsgericht beigelegt. Die Parteien sollen sich nach einem Pressebericht der Pforzheimer Zeitung zu Folge auf die Auflösung des Arbeitsvertrages und Zahlung einer Abfindung geeinigt haben.

Entfacht wurde der Rechtsstreit im Februar 2007. Der Ende 2006 neu gewählte Verbandsvorsitzende Wolfgang Müssig soll laut der Zeitung mit der Leiterin des Rudolf-Krämer-Hauses Probleme gehabt haben. Im Februar sprach der Vorsitzende die Kündigung zum 30. April aus. Die Entlassung sei ohne ausreichende Gründe erfolgt und Abmahnungen habe es nicht gegeben, so die Darstellung der Klägerin.

Einige blinde und sehbehinderte Verbandsmitglieder, die sich mit der Leiterin des Rudolf-Krämer-Hauses solidarisiert haben verfolgten den Prozess. Diese machten unmissverständlich deutlich, das sie sich nicht mehr von BSVOBW vertreten fühlen. Mehr als 700 Mitglieder des BSVOBW sollen sich gegen die Kündigung der Leiterin ausgesprochen haben. Die Befürchtung der Mitglieder, dass die Entlassung der Leiterin den Weg für die Schließung des Rudolf-Krämer-Hauses ebnet, war anscheinend nicht unbegründet. BSVOBW-Anwalt Markus Bühler räumte während der Verhandlung ein, dass das Haus bis Ende des Jahres geschlossen werden soll. "Bisher hatte es geheißen, es werde alles für den Erhalt getan", ärgert sich Torsten Hopperdietzel, einer der Kündigungsgegner.

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