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Tag des afrikanischen Kindes – Armut führt zu Blindheit und Tot

16.06.2007 07:47:39

(dtd) Zum Andenken an jene Schüler, die am 16. Juni 1976 im südafrikanischen Soweto brutal ermordet worden sind, hat die Organisation of African Unity den 16. Juni zum Tag des afrikanischen Kindes erklärt. Heute soll der Tag an alle Kinder Afrikas erinnern, die unsere Hilfe brauchen. Seit 1991 wird dieser Tag deshalb auch von verschiedenen humanitären Organisationen und Vereinen genutzt, um die Öffentlichkeit auf die Situation der Kinder aufmerksam zu machen und ihre Lage zu verbessern.

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Kinder in Entwicklungsländern vor Erblindung durch Vitamin-A-Mangel zu schützen, ist das Ziel der 1986 gegründeten humanitären Initiative Sight and Life. Denn sind die körpereigenen Vitamin-A-Speicher leer, führt dies zunächst zu Nachtblindheit und schließlich zum kompletten Verlust des Augenlichts. Dabei wäre bereits eine einmalige Gabe von hochdosiertem Vitamin A ausreichend, um dies zu verhindern. Doch auch andere Mangelerscheinungen bedrohen heute die Gesundheit - vor allem von Müttern und Kindern. Dr. Klaus Krämer, Generalsekretär von Sight and Life, erklärt hierzu: "Jedes Jahr sterben fast sechs Millionen Kinder unter fünf Jahren an Krankheiten, die durch eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen und eine insgesamt verbesserte Ernährung verhindert werden könnten. Dafür möchten wir unseren Beitrag leisten!"

Das international tätige Hilfswerk Plan, das sich für die Umsetzung der Kinderrechte einsetzt, nimmt den Tag des afrikanischen Kindes zum Anlass, um auf die Bedeutung von Geburtsurkunden - vor allem in Afrika - aufmerksam zu machen. Denn in den Ländern südlich der Sahara sei die Situation katastrophal. Sieben von zehn Neugeborenen erhalten keine Geburtsurkunde. Damit hat die Region die weltweit höchste Rate nicht registrierter Kinder. "Ohne Geburtsurkunden haben Kinder keine gesetzlich anerkannte Identität und existieren somit offiziell nicht. Sie sind ohne Schutz und Rechte und daher besonders häufig Opfer von Kinderhandel und Missbrauch", sagt Marianne M. Raven, die Geschäftsführerin der Organisation.

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