Domainfactory: Eigene Domain, Webspace, Webhosting, Domainparking, E-Mailadresse mit eigener Top Level Domain.
Sie sind hier: Startseite / Vermischtes / CDU: Keine Förderschulen ...

CDU: Keine Förderschulen mehr

20.07.2007 11:24:46

MÜNCHEN (ots) Das neue CDU-Grundsatzprogramm kennt weder Sonder- noch Förderschulen – der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe, hat eine Pressemitteilung zum Entwurf des neuen CDU-Grundsatzprogramms verbreitet. Dort heißt es:

Freizeittip: Ein außergewöhnliches Abendessen im Dunkeln bietet das Dinner in the dark im Dunkelrestaurant in Wien

"Hüppe: CDU-Grundsatzprogramm zukunftsweisend für Menschen mit Behinderung

Anlässlich der aktuellen Diskussion um den Entwurf des neuen CDU-Grundsatzprogramms erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:

Der Entwurf des neuen CDU-Grundsatzprogramms ist Ausdruck einer modernen Behindertenpolitik, weg von übertriebener Fürsorge hin zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung.

Im Mittelpunkt des Entwurfs steht, gemeinsame Lebensräume von Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen. Behinderte und nichtbehinderte Menschen sollen das selbstverständliche Miteinander, ihre Stärken und Schwächen, schon von klein auf lernen, damit Barrieren in den Köpfen und im Verhalten erst gar keinen Platz finden.

Entgegen dem noch aktuellen Grundsatzprogramm sind Sonder- und Förderschulen im Entwurf zum neuen Grundsatzprogramm nicht mehr genannt. Ein natürlicher Umgang miteinander gelingt vielmehr am besten, wenn bereits in Kindergarten und Schule eine gemeinsame Erziehung und Bildung stattfindet, wobei die individuell optimale Förderung gewährleistet sein muss.

Der Entwurf des Grundsatzprogramms der CDU macht deutlich, dass die solidarische Gesellschaft behinderten Menschen die notwendige Unterstützung und Nachteilsausgleiche gewähren muss, ohne sie zu bevormunden. Hierbei ist auch auf eine umfangreiche Barrierefreiheit zu achten.

Ebenso greift der Entwurf den Grundsatz "ambulant vor stationär" auf und verdeutlicht richtigerweise, dass die Verantwortlichen hierbei in Abstimmung mit den Betroffenen handeln müssen. Damit wird auch die Forderung aus der Behindertenbewegung "Nichts über uns, ohne uns" aufgegriffen."

Soweit Herr Hüppe. Auch die CDU ist offenbar im Begriff, sich auf eine gemeinsame Schule festzulegen, "wobei die individuell optimale Förderung gewährleistet sein muss". Ist dieser Halbsatz so zu verstehen, dass die gemeinsame Schule erst kommt, wenn alle Kinder individuell optimal gefördert werden können? kaum, denn dann könnte man die gemeinsame Beschulung wohl getrost vergessen. Lässt die CDU mit diesem unscheinbar wirkenden Halbsatz ein Hintertürchen für spezielle Schulen offen, wenn die individuell optimale Förderung in der gemeinsamen Schule halt doch problematisch erscheint? der Bayrische Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) wird der Frage nachgehen, wie das die CSU, die Bayern-SPD und andere sehen.

Alle Rechte vorbehalten © BlindNews

Informationsquelle: Bayrischer Blinden- und Sehbehindertenbund

Links

Wikipedia

Die letzten 10 Meldungen aus dem Ressort Vermischtes

nach oben Zurück
Sie sind hier: Startseite / Vermischtes / CDU: Keine Förderschulen ...
Valid XHTMLValid CSSredaktion@blindnews.eucreated by Goerdes