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Teilnehmerrekord bei Karwendeltrophy: So viele Porsche und blinde Copiloten wie nie zuvor

10.10.2007 14:30:29

TIROL (ots) Heuer gab es bei der Porsche-Karwendeltrophy einen ganz besonderen Teilnehmerrekord. 56 PorschefahrerInnen aus ganz Österreich, Italien, Slowenien, Deutschland und der Schweiz fuhren mit ihren PS-Boliden am Freitagabend und Samstag durch das herbstlich Tirol und Bayern. Aber auch bei blinden Menschen erfreut sich Porschefahren in Tirol wachsender Beliebtheit: Wie im vergangenen Jahr durften wieder blinden und sehbehinderte Menschen auf dem Beifahrersitz Platz nehmen und den Fahrern den Weg weisen. Mehr als doppelt so viele wie letztes Jahr nutzen diese einmalige Chance. So mischten sich sieben blinde und schwerst sehbehinderte TBSV-Mitglieder unter die Porschefans. "Wir lesen den Fahrern die Routenbeschreibung aus dem Roadbook vor", erklärt Richard Payr, Obmann des TBSV. "Wir haben es in Großdruck und Blindenschrift ausgedruckt und sogar auf Kassette aufgesprochen." Payr nahm selbst auch teil und verbrachte das Wochenende auf dem Beifahrersitz des roten Carrera 4-Porsche von Fahrschulchef Peter Unteregger. Sehr Zufrieden mit der unfall- und pannenfreien Karwendel-Trophy war auch Herbert Demanega. "Bei allen Teilnehmern gab es nur glückliche Gesichter. Vor allem an den besonderen Begegnungen mit den blinden und sehbehinderten Menschen haben wir sehr viel Freude."

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"War ein tolles Gefühl – vor allem in den S-Kurven"

Der vollblinde Dietmar Graff nahm an diesem Wochenende auf dem Beifahrersitz des 993er Porsches mit 272 Pferdestärken von Rudolf Schulz aus Wien Platz. "Als ich das erste Mal den Motor aufheulen gehört habe, bekam ich schon ein mulmiges Gefühl. Aber beim Fahren war es dann toll, vor allem in den S-Kurven", erklärt der Innsbrucker. Für seinen Lenker Rudolf Schulz wurde die Trophy so zum einmaligen Erlebnis. "Es ist schön blinden Menschen eine so riesige Freude machen zu können. Dabei bekommt man selber viel zurück", erklärt der Wiener. "Im nächsten Jahr werden wir wieder zusammen antreten und dann hoffe ich auf eine besseres Abschneiden bei den Wertungsfahrten." In der Kategorie "Blindenteam" ging der Sieg nämlich an ein rein Tiroler Team. Der Porsche-Carrera Fahrer Hermann Unterweger belegte mit dem schwer sehbehinderten Andreas Lamfalsuie den besten Platz. Sie waren schon im letzten Jahr gemeinsam am Start. Bei der Karwendel-Trophy ging es aber zu keiner Zeit um das Erzielen von Höchstgeschwindigkeiten. Bei Sonderprüfungen mussten die Fahrer möglichst kleine Abweichungen beim zweimaligen Befahren der selben Wegstrecke erzielen.

Alle Rechte vorbehalten © BlindNews

Informationsquelle: Tiroler Blinden- und Sehbehindertenverband

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